Vom Reisen und einer Lampe #18

Aus dem Reise[näh]kästchen…

Ganz unbescheiden (was ich selten bin!)  muss ich jetzt ‚mal feststellen, dass ich in Südost wirklich herumgekommen bin. Das meine ich nicht in Bezug auf Orte oder Länder. Nein.

Meistens konnte ich mich unterwegs bei Freunden und Freunden von Freunden aufhalten. Das meine ich. So war das Reisen ein anderes.

Nicht Hotelzimmer habe ich kennengelernt sondern das Zuhause vieler Menschen; Wohnungen, Häuser. Keine Frage, auch an/in Hotelzimmern kann man über Land und Leute lernen. Dennoch möchte ich behaupten, dass es ein anderes Reisen und Lernen ist, zu Gast zu sein. Im wahrsten Sinne des Wortes. retrolampe_4Nun. Einmal war ich zu Gast in Pristina [Prishtina/Priština] bei einer Freundin. Sie hatte eine Wohnung in der Innenstadt gemietet. Die Wohnung war eingerichtet; Möbel waren an Ort und Stelle, so einige Kunstwerke schmückten die Wohnzimmerwände.wohnung in pristinaretrolampe pristinaIm Nachhinein glaube ich, ihre Vermieterin hatte so manchen Designklassiker gleich mitvermietet. An ein paar Details aus den 70ern erinnere ich mich. Vor allem an die Küchenlampe, die immer mal wieder in meiner Erinnerung auftaucht. Gerade in der Küche saßen wir viel, tranken Tee, unterhielten uns und trotzten der Kälte; es war Februar.

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0 Kommentare bei „Vom Reisen und einer Lampe #18“

  1. so macht Reise viel mehR heR. obgleich ich die stille mag, wenn ich [noch] keinen kenne. langsam entdecken muss. und weRde.

    1. ja! das hat auch seinen ganz eigenen Reiz..

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