Oktober, noch schnell.

Erinnert sich jemand noch daran, dass ich mir Anfang des Jahres vorgenommen hatte, jeden Tag ein Foto zu schießen? Nun ja, offensichtlich hat das nicht lange gehalten. Ich glaube, Januar und März waren die einzigen Monate, in denen ich jeden Tag etwas vor die Linse bekommen habe. Und Oktober! [Ok, an manchen Tagen waren auch mehr Fotos dabei und dann auch mal keins, das ist aber nicht der Rede wert… ;-)]

Vorhang auf für meinen persönlichen Oktober-Rückblick!

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Vom Unterwegsein.

Eigentlich direkt um die Ecke, sind wir doch selten an der schönen Elbe. Und ganz in der Nähe liegt auch Freiburg.

Auch die Ausflüge in die Trödelhalle sind selten geworden.

Im Oktober allerdings viel zu sehen: Abgeerntete Felder, die fit für die nächste Runde [Glyphosat] Saatgut/Dünger gemacht werden.

Und Leipzigs gefährlichstes Pflaster, das wirklich sehr charmant daher kommt.

 

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Von Gaumenfreuden.

Die Freude war groß als ich aus der Ferne Parasole auf der Pferdekoppel stehen sah. Der Parasol ist ein sehr wertvoller Speisepilz, kann riesige Schirme bekommen und schmeckt paniert ganz fabelhaft.

Eine Variante vom Familiengeheimnis. Eigentlich ein echtes Herbstrezept.

Für einen kleinen Eimer Apfelmus, ein, zwei Kuchen und hier und da mal zum Naschen reichen die Äpfel gerade so. Sie sind ein rares Gut in diesem Winter. Ein, zwei kleine Körbe konnten wir aufsammeln und haben sie direkt verarbeitet.

Es ist großartig, immer noch im Garten Gemüse ernten zu können. Mein erster Blumenkohl aus eigenem Anbau, da war ich schon ein wenig stolz. An Gemüse gab es im Oktober noch einiges zu ernten: Paprika, Salate, Auberginen, Pastinaken und hier und da noch eine Tomate.

Obwohl diese Exemplare in ihrer Größe nicht gerade bestachen, waren sie umso leckerer!

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Und Gartengeschichten!

Wir waren fleißig und haben begonnen, eine Wildobsthecke anzulegen. Oder einfach Gebüsch, wie der Hausherr sagt. Fürs erste sind das Sanddorn, Kupferfelsenbirne, schwarze Maulbeere, Schlehe, Berberitze.

Wir planen, den Garten insgesamt ein wenig umzugestalten – natürlich alles in kleinen Schritten. Dazu gehören auch neue Obstbäume, einfach weil der Bestand in die Jahre gekommen ist und die Bäume kaum noch tragen. Also sind sieben Apfelbäume und eine Hauspflaume eingezogen. Wir haben Hochstämme gepflanzt und ich habe größtenteils Sorten gewählt, die auf der alten Streuobstwiese bereits stehen/standen. Es sind Lagersorten ebenso dabei, wie Sommeräpfel, Tafelfrüchte und solche, die besonders zum Mosten geeignet sind. Nun haben wir also auf dem Grundstück eine kleine neue Streuobstwiese angelegt. Wir müssen aber noch überlegen, was mit der alten Streuobstwiese am Ortsrand geschieht. Und falls das jemanden interessiert, für diese Sorten haben wir uns entschieden: James Grieve, Schöner von Boskoop, Gravensteiner, Kaiser Wilhelm, Klarapfel, Maibiers Parmäne [eine sehr regionale Sorte aus dem Raum Meißen], Ontario.

Mittlerweile spazieren die Hühner auf der neuen Obstwiese herum und erfreuen sich am Platz und Futter 🙂 Hier sieht man auch schön im Hintergrund die Baumaßnahmen. Ich verspreche, bald darüber genauer zu berichten.

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Vom Landleben.

Dieses Teil ist nun endlich vom Hof verschwunden. Hier sihet es zwar ganz nett aus, stand aber in Wirklichkeit aber nur im Weg herum. Es ist übrigens eine Saatmaschine/Drillmaschine.

Ein so typisches Bild aus unserer Umgebung: Felder, nichts als Felder. So sieht es aus, wenn man in einer Region wohnt, die den Beinamen Kornkammer trägt…

Und jetzt noch ein paar goldene Oktober-Momente…

So, nun wünsche ich uns allen einen feinen Dezember, es ist noch so viel Zeit bis Weihnachten!

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